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Muskatrenette

"Alte Sorten" liegen zweifelsohne im Trend. Viele dieser Sorten sind seit Jahrzehnten bewährt und sie sollten deshalb weiter angepflanzt werden. Damit diese Bäume aber gut gedeihen, sollte der Besitzer ihre Eigenschaften kennen. Auch die "Alten Sorten" haben ihre Nachteile.


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Alte, traditionelle Apfelsorten


Welschisner
Welschisner
 
Abstammung,
Herkunft
Zufallssämling, vermutlich aus Oberösterreich, um 1600 entstanden
Synonyme: Großer Böhmischer Brünnerling, Welsch Isnyer
 
Beschreibung mittelgroß, rund, kegelförmig
rote Deckfarbe, Schale glatt und leicht stumpf
 
Geschmack Tafel- und Wirtschaftsapfel
mäßig saftig bis trocken, weinsäuerlich, wenig gewürzt
 
Reife,
Lagerung
Mitte Oktober
gute Lagerfähigkeit, haltbar bis Mai, nur wenig Lagerverluste
 
Baum, Wuchs sehr stark wachsend, Krone kugelig und hoch,
im Alter flachkugelig bis schirmförmig
 
Eigenschaften nur mäßig krankheitsanfälllig
triploid, als Befruchter ungeeignet
Massenträger
 
Bemerkungen bringt auch auf schlechten Böden noch gute Erträge
für Streuobstbau besonders geeignet
bevorzugt leichte, trockenere Böden
 
 
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